Steckbrief - Thomas Ewald

Seine Person:

männlich, Baujahr 1980, wohnhaft in Heilbronn, 180cm.

Seine Berufung:

Schatzsucher und Forscher. Was soll das bedeuten? Wenn man den Erzählungen meiner Eltern Glauben schenken darf, dann war ich schon lange bevor ich das Wort „Forscher“ überhaupt gekannt habe ein solcher. Bereits als kleines Kind wollte ich schon verstehen, wie die Dinge in ihrem Inneren funktionieren. Dies hat dazu geführt, dass ich sehr gerne Gegenstände auseinander gebaut habe. Meine Eltern waren natürlich überaus begeistert von meinem Forscherdrang, da sie so immer wieder in den Genuss kamen, Gegenstände, welche sie noch nie von innen betrachtet hatten, in Augenschein zu nehmen und wieder zusammen zu bauen. In meinen Einträgen in die - damals sehr beliebten - Poesiealben meiner Klassenkameraden ist unter Berufswunsch fast immer "Forscher" zu lesen. Man könnte meinen, dass damals für mich bereits sehr klar war, was ich nach dem Abitur machen möchte. Tief in meinem Inneren war dies auch so, aber ich konnte dieses innere Bild vom „Forscher“ noch nicht in Worte fassen und daher war es auch nicht möglich, dies gegenüber meinen Mitmenschen und auch gegenüber mir selbst in Worten auszudrücken. Folglich konnte ich meine Zukunft nicht proaktiv gestalten und dies hat dazu geführt, dass das Leben mit mir in eine für mich unangenehme Richtung abgebogen ist. 

Ich durfte erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man kein "Wofür" im Leben hat, der Job einem keinen Spaß macht, man nur noch für das Wochenende bzw. den Urlaub lebt und sich ernsthaft die Frage stellt, wie man dieses Leben nur bis zur Rente ertragen soll. Begonnen hat diese Phase meines Lebens, als ich nach dem Abitur nicht wusste, was ich tun soll und nach einer wenig hilfreichen Berufsberatung ein Studium an der dualen Hochschule begonnen habe. Leider hatte dieses Studium sowie der Job im Rahmen der betrieblichen Ausbildung kaum eine Schnittmenge mit meinen Werten und so rein gar nichts mit meinen Interessen, Stärken und Talenten zu tun (ok, ok, ich habe damals nicht einmal gewusst, dass es so etwas wie Werte, Stärken und Talente gibt).

Als der Leidensdruck zu groß wurde, habe ich mich glücklicherweise wieder daran erinnert, wer ich ursprünglich als authentisches Kind einmal war und konnte mit der Zeit immer besser hinter die zahlreichen Masken blicken, welche ich mir im Laufe des Lebens aufgesetzt hatte. Ich erinnerte mich an das neugierige Kind, welches einen unbändigen Drang hatte zu verstehen, wie die Dinge hinter den Dingen funktionieren. Von dieser Einsicht inspiriert, habe ich mir ein Studium an der Universität ausgesucht, welches mir ermöglichte, diese wunderbare Perspektive auf die Wirklichkeit zu erlernen. Die Materialwissenschaften streben danach zu verstehen, wie Materie aufgebaut ist und wie man sie beeinflussen kann. Oder in anderen Worten: Wie die Dinge hinter den Dingen funktionieren.

In der Zeit während des Studiums der Materialwissenschaften habe ich zum ersten Mal erfahren dürfen, wieviel Freude das Lernen mir bereiten kann. Der Grund für dieses Empfinden ist aus meiner heutigen Perspektive offensichtlich. Ich habe mir in diesem Studium fast ausschließlich Wissen angeeignet, welches mir dabei hilft, Fragen zu beantworten, die für mich ganz persönlich von großer Bedeutung sind. Von dieser Freude beflügelt, entwickelte ich ein großes Interesse, die Dinge hinter den Dingen auch im Menschsein und im menschlichen Miteinander zu erforschen. Mein Forscherdrang hat sich zu diesem Zeitpunkt von der objektiven Wirklichkeit auf die subjektive Wirklichkeit ausgedehnt. Und so habe ich bereits mit Mitte Zwanzig begonnen darüber nachzudenken, welche Faktoren unser subjektives Erleben beeinflussen und wie wir diese Faktoren gezielt beeinflussen können, um Glück und Zufriedenheit zu erleben. Auf dieser unglaublich faszinierenden Reise, welche bis heute andauert und wohl auch mein Leben lang weitergehen wird, habe ich immer mehr über die Einzigartigkeit von uns Menschen erfahren dürfen und dabei immer mehr Freude bei der Entdeckung von Stärken, Talenten und Potentialen in mir selbst und in anderen Menschen empfunden. Heute bin ich ein Forscher, der die Wirklichkeit auf all ihren Ebenen erforscht und ein Schatzsucher, der nach verborgenen Schätzen in sich selbst und in seinen Mitmenschen sucht.

Sein Credo:

Folge der Freude! Zum einen bedeutet dieses Credo für mich genau das, was es sagt: im Leben stets der Freude zu folgen. Dies realisiere ich, indem ich in meinem Leben Ziele verfolge, welche meinen Werten und Interessen entsprechen und bei denen ich meine Stärken einsetze. Zum anderen bedeutet dieses Credo für mich, meine subjektive Wirklichkeit immer tiefer zu erforschen und meine Einzigartigkeit immer mehr mit der Menschheit zu teilen, um im Leben anderer Menschen einen positiven Unterschied zu bewirken, indem ich bin, wer ich bin.

Sein Zweck der Existenz:

Mein Zweck der Existenz ist es, die Wirklichkeit in allen Ebenen zu erforschen, Schätze in Menschen zu entdecken und meine Erkenntnisse in authentischen Beziehungen zu teilen.

Seine Vision:

Eine Welt, in der alle Menschen ihre Einzigartigkeit erkennen und in ihrem Leben verwirklichen, ihrem Zweck der Existenz folgen, dabei in authentischen Beziehungen miteinander verbunden sind und indem sie sind, wer sie sind, einen positiven Unterschied im Leben anderer bewirken.

Seine Signatur-Stärken:

Liebe zum Lernen, strategisches Denken, analytisches Denken, Urteilsvermögen, Verbundenheit, Authentizität, Bindungsfähigkeit

Seine Schatten:

Ich will am liebsten alles, was das Menschsein ausmacht, begreifen und es dann meinen Mitmenschen erklären.

Seine Werte:

findest du hier, auf unserer Philosophie-Seite

Sein Leben:

Mein Leben wird bereichert von tiefgehenden langjährigen authentischen Beziehungen, aber auch von gutem Essen, Wellness, regelmässiger Meditation und Kundalini Yoga. Ich liebe tiefgründige philosophische Gespräche über das Leben und dessen Sinn. Ich liebe es in meiner Freizeit Wissen zu konsumieren und meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Hierbei höre ich am liebsten Hörbücher oder lasse mir eBooks vorlesen, schau Dokumentationen, inspirierende Filme oder lese ganz herkömmlich mit den Augen ein Buch oder einen Artikel.

Seine Qualifikation: 

Promovierter Ingenieur mit knapp 10 Jahren Berufserfahrung in einem Technologiekonzern • seit einigen Jahren als Inhaus-Coach und Inhaus-Trainer in der Produktentwicklung tätig • Positive Psychology Coach (vom Deutschen Coachingverband DCV akkreditierte Coaching-Ausbildung) • Trainer für Positive Psychologie (zertifiziert durch DACH-Verband Positive Psychologie; in Ausbildung) • Psychologiestudent (ab 2018)