WIE DIENT UNS DIE ACHTSAMKEIT & AUFMERKSAMKEIT?

 Eine mögliche Antwort darauf findest du hier.

Aufmerksamkeit

Mein Unterbewusstsein und Ich

Es gibt nur zwei Arten, wie wir jede Sekunde unseres Lebens erleben können. Entweder wir haben Bewusstheit darüber, womit sich unsere Aufmerksamkeit in diesem Moment befasst, oder wir funktionieren im Autopiloten und bemerken nicht auf was sich unsere Aufmerksamkeit richtet. Damit erleben wir auch nicht, was gerade in unserer subjektiven Wahrnehmung und Wirklichkeit geschieht.

Die Berechnungen in unserem automatischen Reizverarbeitungssystem (unser Unterbewusstsein), in Verbindung mit der kontrollierten Reizverarbeitung (unser Ich) sind die Grundlage von dem, was wir in jeder Sekunde an Gedanken und Gefühlen erleben. 

Im „Normalmodus“ erzeugt unser Unterbewusstsein fortwährend Gedanken und unser „Ich“ übernimmt diese ungeprüft und hält sie für seine eigenen. Der Grund hierfür ist, dass es Energie kostet, wenn das „Ich“ beginnt die Gedanken des Unterbewusstseins zu überprüfen. Denn hierfür müssen wir unsere Aufmerksamkeit im richtigen Moment auf die richtige Sache richten und es schaffen, für einen längeren Zeitraum unsere Aufmerksamkeit auf diese Sache gerichtet zu halten. Wie diese beiden Systeme in uns miteinander kooperieren und was die Wissenschaft darüber herausgefunden hat, hat Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahnemann in seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ sehr ausführlich zusammengefasst.

Achtsamkeit

Absichtsvoll und nichtwertend im Jetzt sein

Beim Konzept der Achtsamkeit geht es darum, sich bewusst zu machen, was im Hier und Jetzt passiert – es zu betrachten und nicht zu bewerten. Dies entspricht allerdings so gar nicht der Art und Weise, wie wir unsere subjektive Wirklichkeit normalerweise betrachten und deshalb muss man Achtsamkeit zuerst einmal erlernen und trainieren. Unser Gehirn versucht im nicht achtsamen Normalmodus immer alle Gedanken, menschlichen Interaktionen und Situationen zu bewerten. Achtsamkeit bedeutet somit, die Aufmerksamkeit auf eine besondere Art auszurichten und zu nutzen. Jon Kabat-Zinn war einer der Ersten, der das Achtsamkeitsprinzip in den therapeutischen Bereich integrierte und definiert Achtsamkeit folgendermaßen. Die Aufmerksamkeit soll:

• absichtsvoll,
• nichtwertend und
• auf den gegenwärtigen Moment gerichtet sein.

Dass Achtsamkeit schon seit langem kein exotisches Thema mehr ist, dürften die meisten von uns bereits mitbekommen haben. Was noch nicht jeder weiß, ist, dass die Wirksamkeit der Achtsamkeitspraxis wissenschaftlich so fundiert erforscht ist, dass die größten Konzerne der Welt Achtsamkeit im Arbeitsalltag nutzen, um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter und damit die Produktivität des Unternehmens zu steigern. Die Tatsache, dass Achtsamkeit in der Weltwirtschaft fest etabliert ist zeigt auch Googles Achtsamkeitsprogramm „Search inside yourself“, zu dem es auch das gleichnamige Buch gibt.

WOHLBEFINDEN

Wohlbefinden ist der psychologische Überbegriff, welcher alle Facetten von Glück und Zufriedenheit beinhaltet, eindeutig definiert und messbar macht.

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GLÜCK

Glück empfinden wir, wenn wir das eigene Handeln als wert- und sinnvoll erleben (Werteglück) und dabei unser Leben in vollen Zügen genießen (Wohlfühlglück).

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ZUFRIEDENHEIT

Zufriedenheit wird spürbar, wenn wir unsere Stärken einsetzen und etwas bewirken, das unseren Werten entspricht, bei dem wir ausdrücken wer wir sind und uns dabei in gelingenden Beziehungen mit anderen Menschen verbunden fühlen.

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AUFMERKSAMKEIT & ACHTSAMKEIT

Stellen das Fundament und den Schlüssel für selbstbewusst sein und ein authentisches selbstverwirklichtes Leben dar.

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